Hier finden Sie für die Monate Juli, August, September 2018 Informationen aus unserem Gemeinschaftsbezirk.
Die Dateien für die beidseitig bedruckten DIN A4 Blätter können Sie sich herunterladen:
Deckblatt; Seite 1+6
Seite 2+5; Seite 3+4 Dienstplan;

Liebe Mitarbeiter, Freunde und Gäste in unserem Gemeinschaftsbezirk!

Mit dem Monatsspruch für Juli 2018 aus Hosea 10,12 grüße ich Sie herzlich:

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe.
Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen,
bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt.

Hosea wirkt in der 2. Hälfte des 8. Jh. v. Chr. Es ist eine Zeit des Niedergangs und Zerfalls des Nordreiches Israel. Kennzeichnend ist der Abfall des Volkes von Gott mit seinen Begleiterscheinungen: Auflösung von Sittlichkeit und Recht im öffentlichen und privaten Leben, Zerrüttung des Staatswesens durch unheilvolle Parteikämpfe, Thronwirren und Königsmorde.
Die Gottlosigkeit triumphiert vor allem im kanaanäischen Baalskult, dem Israel zum Opfer fiel. Aber Gott gibt sein Volk nicht auf. Hosea ist Gerichts- und Heilsprophet zugleich. Seine Hoffnung gründet auf Gottes unwandelbarer Treue. So ruft er sein Volk zur Umkehr. Säet Gerechtigkeit! Israel kennt die Gebote Gottes. Danach sollen sie sich richten und den Bund halten, den Gott mit seinem Volk geschlossen hat. Das meint Hosea hier mit Gerechtigkeit. Es geht um den Gehorsam in der Bindung an Gott. Solcher Gehorsam im Hören auf Gottes Weisung ist die gute Saat, die Neues in den Herzen der Hörer der prophetischen Botschaft schaffen soll. Sie sollen zu Gott umkehren und das Unkraut ihres Herzens ausjäten. Dabei ist den Gehorsamen in Aussicht gestellt: Erntet Liebe. Hosea spricht von der göttlichen Liebe, die den Menschen geduldig trägt und sich ihm zuwendet. Wo diese Liebe herrscht, gelingt auch das menschliche Zusammenleben und wird heil. Wie gut ist es, dass wir im Neuen Bund leben und nicht mehr unter dem Gesetzesbund stehen. Wir wissen: Gott hat uns zuerst geliebt. Wir müssen uns seine Liebe nicht verdienen und könnten es auch nicht. Wir schaffen es auch niemals aus uns, Gott den vollen Gehorsam zu leisten. Aber wir können dem vertrauen, der uns zur Gerechtigkeit gemacht ist: Jesus Christus. Seine Heilandsliebe weckt unsere Liebe zu Gott und zum Nächsten. Durch seinen Geist schafft Jesus Christus in uns die rechtschaffenen Früchte, die Gott gefallen.
Wolfgang Hoppstädter